Artikeldetails:
ISBN 9783861897224
224 Seiten
Hardcover
Format 14 x 21,2 cm
Militzke Verlag
von Kathrin Kompisch, Frank Otto
Buchbeschreibung:
Der Serienmörder – ein Medienphänomen des 20. Jahrhunderts?
Serienmörder faszinieren ein breites Publikum. Begierig lesen wir in der Presse von ihren Taten, gelüstet es uns nach blutigen Details. Manche werden zu Voyeuren, wenn der Täter auf Beutezug geht.
Die heutigen Medien setzen die Tradition der Weimarer Zeit und des NS-Staates fort, küren den Serienmörder zum Superstar und gewähren ihm einen Vorzugsplatz in den Schlagzeilen. Der Mehrfachmörder leistet einen wichtigen Beitrag für verkaufsträchtige Auflagen.
Die Historiker untersuchen anhand von zehn Beispielen, welcher Stereotype sich die deutschen Medien nach Kriegsende bedienen, um Serienmörder darzustellen. Sie entschlüsseln, warum sie es auf diese Art und Weise tun und schildern den medialen Umgang mit Aufsehen erregenden Serienmordfällen, die von dem des Rudolf Pleil (1950) bis zu dem des Olaf Däter (2001) reichen. Die Untersuchung enthüllt Gleichbleibendes und Veränderliches im Verhältnis der Gesellschaft zu dieser spezifischen Form menschlicher Gewalt in den verschiedenen Phasen der historischen Entwicklung.
Die Presse über "Bestien des Boulevards":
"Das Buch ist nicht nur für Fachleute, sondern auch für Laien spannend zu lesen."
(WDR WestART)
"Gut lesbar" (TV Movie)
"Was einen Mörder zur öffentlichen Gruselfigur macht, untersuchen Kathrin Kompisch und Frank Otto materialreich." (Der Spiegel)
"Die Hannibals und Cannibals sind mediengemacht." (Die Zeit)
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