Dieser ausdrucksstarke Teelichthalter erzählt sehr plastisch die Geschichte eines zornigen Drachen, der eine kleine Festung dem Erdboden gleichmacht und in einem Flammenmeer untergehen lässt.
Artikeldetails:
Die Höhe beträgt ca. 28 Zentimeter.
Die Breite beträgt ca. 12,5 Zentimeter.
Die Tiefe beträgt ca. 19 Zentimeter.
Das Gewicht liegt bei etwa 1330 Gramm.
Artikelbeschreibung:
Dieser Kerzenhalter für zwei Teelichter stellt eine kleine Festung dar, wie man sie sich an einer Klippe vorstellen könnte. Die Burg besteht aus einem massiven Bergfried und verfügt über einen schmalen, leicht zu verteidigenden Zugang, der von zwei Wachtürmen behütet wird.
Das gesamte Bauwerk scheint aus nacktem Fels gewachsen und mag eine Grenze bewachen oder als Aussichtsposten dienen. Trotz der massive Bauweise wohl gerade groß genug um ein bis zwei Dutzend Soldaten zu beherbergen, wenn man die Größe von Fenstern und Toren beachtet.
Gegen einen normalen Angriff feindlicher Streitkräfte gut gerüstet, sieht sich das Bollwerk jedoch gerade einem Feind gegenüber, dem es kaum etwas entgegen zu setzen hat: Einem mächtigen Drachen.
Hoch auf dem Bergfried hockt die riesige Kreatur und brüllt ihren Zorn heraus. Mit einer Vorderklaue hat sie bereits einen kleinen Erkerturm vom Gebäude gerissen und die anderen Klauen zerdrücken die Zinnen und Steine des Gemäuers, als wären sie aus Papier.
Mit halb ausgebreiteten Flügeln wirkt das Monster angriffs- und sprungbereit, als wolle es sich gleich auf sein nächstes Opfer stürzen, doch noch hält es die Festung in seinem eisernen Griff. Der Schweif windet sich um das Hauptgebäude und liegt an einem der vorgeschobenen Wachtürme, deren Spitzen von den Flammen des vorgereckten Kopfes scheinbar bereits in Flammen getaucht wurden.
Der sehr detaillierte Drache ist ganz klar das zentrale Element dieser Darstellung, doch die kleine Festung zu seinen Füßen steht im in Punkto Detailreichtum in Nichts nach. Schuppen, Krallen, Fenster und Zinnen sind bei diesem Panorama gleichermaßen klar herausgearbeitet und bilden im Zusammenspiel die Grundlage für einen phantastischen Dekorationsartikel, der ganz gewiss einen Ehrenplatz verdient hat.
Die Unterseite ist mit einem Bezug zur Schonung empfindlicher Oberflächen versehen, damit man den Teelichthalter auch wirklich überall aufstellen kann.
Anmerkungen:
Dieser Artikel wird überwiegend aus Kunststein (englisch: Polyresin oder Polystone) hergestellt. Das Material ist auch als kaltgegossenes Porzellan bekannt.
Mehr Infos über: Kunststein.
Der Leuchter verfügt über Fassungen für zwei Teelichter.
Der Lieferumfang beinhaltet eine entsprechende Menge Teelichter für die Erstausstattung.
Hier findest du passende Teelichter.
Geschichte des Artikels:
Drachen-Panorama mit Teelichtern
Einst lebte im Königreich Vestania ein König, der für seine Überheblichkeit weithin bekannt war. Als Unbezwingbar betrachtete er seine Armeen und Bollwerke, die er an allen Grenzen seines Reiches hatte errichten lassen. Selbst an seiner nördlichen Grenze, auf deren anderer Seite nur noch felsiges und menschenleeres Drachenland lag, hatte er Wachtürme und Festungen beauftragt.
In seiner Arroganz ging der König jedoch noch weiter, denn nachdem er mit seinen Armeen all jene Nachbarn besiegt hatte, die gegen ihn hatten aufbegehren wollen, fing er an seine Ritter nach Norden zu entsenden, um den Nachkommen der mächtigen Drachendame Ar'Riosha nachzustellen. Die Warnungen seiner Ratgeber und Weisen ignorierend vertraute der König voll und ganz auf die Stärke seiner Bollwerke und erklärte den Drachen den Krieg.
Beinahe ein Dutzend junger Drachen fiel den Lanzen und Schwertern seiner Ritter zum Opfer, denn die jungen Drachen verfügten noch nicht über die Erfahrung und Kraft sich der kleinen Armeen zu erwehren, die ihnen entgegen gesandt wurden. Doch schließlich kam das Tun ihrer Mutter zu Ohren und die mächtige, große Drachin erhörte die Hilfeschreie ihrer sterbenden Brut.
Anstatt nun jedoch der nächsten Truppe aufzulauern, die sich gen Norden aufmachte um einen weiteren Drachen zu erlegen, erhob sich die zornige Drachendame in die Lüfte und flog zur Grenze des Königreiches, wo der König gerade bei einer seiner Festungen Heerschau hielt. Im Gegensatz zu ihren jungen Kindern erkannte sie die Wurzel des Übels nur allzu genau.
Dort wo das Drachenland vom Menschenreich durch eine tiefe Klamm getrennt wurde, hatte der König auf der nördlichen Seite Wachtürme errichten lassen, die mit dem südlichen Teil, dem Menschenreich, durch steinerne Brücken verbunden waren. Wie gemauerte Herausforderungen blickten sie mit festen Zinnen in die felsige Einöde, welche die Drachen ihre Heimat nannten und schienen unbezwinglich. Drei Mal schon hatte ein Jungdrache versucht einen dieser Wachtürme zu bezwingen und jedesmal hatten die Besatzungen der Türme und nahe gelegenen Festungen die Bestien besiegt.
Als Ar'Riosha das Heerlager des Königs erreichte und ihr mächtiger Schatten auf die Erde fiel, erkannte der König das diese Bestie viel größer war als die Drachen, deren Köpfe seine Ritter ihm bislang gebracht hatten. Aus Furcht vor dem Drachenfeuer und weil er im Grunde seines Herzens ein Feigling war, befahl der König seinen Truppen das Monster zu töten und eilte dann zu einem der unbezwinglichen Wachtürme, um in dessen sicheren Mauern den Ausgang des Kampfes abzuwarten.
Den scharfen Augen der Drachin konnte er sich jedoch nicht entziehen und statt sich den mutigen Soldaten entgegenzuwerfen, die zweifelsfrei in ihrem Feueratem den Tod gefunden hätten, stürzte sie einem Raubvogel gleich auf den Turm zu und ließ sich auf dessen Zinnen nieder, nachdem ein Schlag mit ihrem mächtigen Schweif die Brücke zerstört hatte, die das Bollwerk mit dem Heerlager auf der anderen Seite der Klamm verband.
Mit spielerischer Leichtigkeit pflückte ihre Klaue den kleinen Erker auf dem Wachturm ab. Ein einzelner Flammenstoß durch die entstandene Öffnung ließ das ängstliche Gekreisch des panischen Königs ersterben, während Flammen aus allen Fenstern, Schießscharten und Türen hervorschlugen. Drohend wandte sie ihren Kopf sodann den unschlüssig zusammengeeilten Soldaten entgegen, die sich am Rand der Klamm versammelt hatten. Ihre Worte würden den Menschen des Königreiches lange im Gedächtnis bleiben und lehrten selbst die Überheblichsten Demut:
"Bleibt auf eurer Seite dieser Grenze oder ich gelobe euch, dass es jeder Burg, jedem Haus und jeder noch so kleinen Kate ebenso ergehen wird, wie es diesem Turm hier ergangen ist."
Viele Generationen lang hielten sich die Menschen von Vestania an diese Warnung und was in späteren Zeiten geschah ist eine andere Geschichte.
Die hier präsentierte Geschichte dieses Artikels ist ein reines Phantasiekonstrukt aus unserer eigenen Feder.
Sie soll lediglich eine lesenswerte und interessante Ergänzung zu den Daten und Fakten darstellen.
Dieser Text verbleibt geistiges Eigentum der Autoren Michaela Jacobs und Michael Löhr.
Veröffentlichungen durch Dritte bedürfen der Genehmigung durch die Autoren.
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